Geistesgaben der Heilung und Wundertaten | Jakob Kress
Die Predigt erklärt die Geistesgaben als Dienst zur Ehre Gottes und behandelt besonders Wundertaten und Heilung als Zeichen von Gottes Macht. Zugleich wird betont, dass Gott auch heute wirkt und die Gemeinde ihn im Gebet um Heilung bitten darf. Bibelstellen: Apostelgeschichte, Evangelien, Altes Testament, Jakobus 5
Die Predigt ordnet die Geistesgaben in den Zusammenhang von Jesu Ruf an Jünger ein und betont, dass nicht spektakuläre Wirkung, sondern der Dienst zur Ehre Gottes im Mittelpunkt steht. Dabei wird deutlich, dass auch in der Gemeinde sowohl unscheinbare als auch auffällige Gaben gebraucht werden.
Im Zentrum stehen die Gaben der Wundertaten und der Heilung. Wundertaten werden als übernatürliches Handeln beschrieben, durch das Gottes Macht sichtbar wird. Genannt werden unter anderem Heilungen, Brotvermehrung, Auferweckungen und Dämonenaustreibungen. Als Ziel dieser Zeichen wird vor allem genannt, dass Menschen zum Glauben an Jesus kommen.
An Beispielen aus Apostelgeschichte, Evangelien und dem Alten Testament wird gezeigt, dass Gott in bestimmten Situationen besonders viele Wunder wirken lässt, etwa bei Mose, Elia, Elisa, Jesus und den Aposteln. Diese Häufungen werden als Teil besonderer heilsgeschichtlicher Abschnitte verstanden. Zugleich wird betont, dass Gott auch über Naturgesetze hinaus handeln kann und dass böse Mächte Gott nicht ebenbürtig sind.
Die Gabe der Heilung wird als Wiederherstellung von Gesundheit ohne natürliche Mittel beschrieben. Dabei wird hervorgehoben, dass Heilungswunder in der Bibel vor allem bei Jesus und den Aposteln gehäuft vorkommen und auf seine messianische Vollmacht hinweisen. Heilung dient dabei nicht nur dem Körper, sondern verweist auf die tiefere Vergebung der Sünden und auf das ewige Heil.
Abschließend wird gefragt, wie diese Gaben heute zu verstehen sind. Die Predigt hält fest, dass Gottes Geist auch heute gebraucht wird und dass Wunder besonders dort zu erwarten sind, wo Evangelisation und Erweckung geschehen. Ergänzend wird Jakobus 5 erwähnt, wo die Ältesten zum Gebet für Kranke gerufen werden. Die Gemeinde wird ermutigt, Gott auch heute konkret um Heilung und Wunder zu bitten.